Leben wir in einer Matrix ?

Viele Menschen kennen die Matrix-Triologie. Im ersten Teil des Filmes erfährt Neo durch Information über seinen Computer, das er und die Welt künstlich sind, nicht Real.

Im weiteren Film-Verlauf lernt er Morpheus kennen, der ihn darüber aufklärt, das die Welt in der Neo existiert hat, nicht der Wirklichkeit entspricht. Neo erfährt wie die Matrix konstruiert wurde und sieht auch das die wahre Welt ganz anders aussieht, in der Maschinen Menschen züchten und dadurch eine künstliche Welt suggeriert wird.

Nun die Idee, das unsere Welt quasi nicht Real ist, oder besser gesagt nicht die einzige Realität sein könnte, ist schon seit tausenden von Jahren bekannt.

Bereist der griechische Philosoph Platon (*428-348) hat in seinem Höhlengleichnis die These aufgestellt, das wenn Menschen in einer Höhle angekettet und mit dem Kopf zur Wand schauend und hinter ihnen, ohne das die Menschen es sehen können, nur wenige Menschen vor einem Feuer ein Theaterstück aus Puppen inszenieren, so das die Menschen die nur die wand sehen, glauben, dass das die einzige Realität ist. Erst wenn sich ein Mensch von den Ketten löst kann er der Schein-Realität lossagen.

Platon

Bei Platon geht diese Idee, selbst auf das Logistikon zurück, die Platon durch inneres Schauen in der Welt erkannt hat. Die eigentliche Welt ist Geist, in diesem Geist befinden sich Ideen und unsere materielle Welt ist ein Abbild der Ideenwelt, also alles was existiert entspringt den Ideen.

Diese Philosophie wurde von Ammonius Sakkas und explizit von Plotin und Proklos nochmals deutlich erweitert.

Auch in den der Mystik und Philosophie Verwanden Schriften der Religion haben ein ähnliche Sicht wie wir sie aus der Matrix-Triologie kennen.

So verkündet Jesus Christus im Johannes-Evangelium, das sein Reich nicht von dieser Welt ist. Was darauf hindeutet, das es zumindest noch weitere Welten oder Dimensionen geben könnte, was z.B. in der heutigen Quantenphysik fast nachgewiesen wurde.

Die Quantenphysik entstand, nach dem vom 18. bis Anfang des 20. Jahrhundert der Naturalismus und Reduktionismus überwiegend den größten Teil der Naturwissenschaft bestimmte, etwa Mitte des 20. Jahrhunderts. Die Metaphysik und die Ideen von Platon und einigen anderen Philosophen sowie auch zunehmend fernöstliche Philosophie und Spiritualität fanden Einklang in das westliche Denken der Wissenschaft.

Naturwissenschaftler und Philosophen wie Albert Einstein, Werner Heisenberg und Wolfgang Pauli oder auch Carl Friedrich von Weizsäcker, konnten durch die philosophische Erweiterung im Diskurs mit den metaphysischen Ideen zu neuen naturwissenschaftlichen Erkenntnissen gelangen, so entstand die Quantenphysik.

In der Quantenphysik wird unter anderem die These aufgestellt, das unsere Welt nur zu ca. 5% der Realität entspricht, wie wir sie sehen und interpretieren.

Einige Quantenphysiker wie z.B. Hans Peter Dürr, meinen auch das es keine Materie gibt oder einfacher gesagt, das Materie nur so wie sie ist, durch die 5 empirischen Sinne existiert.

Das Bedeutet, das diese Welt, in etwa so wie Platon es schon vor über 2000 Jahren formulierte, die Welt quasi nur ein Abbild der Ideen ist. Quantenphysiker würden heute sagen, die Welt der Elemente und wir existieren mit dem Körper zu 5% im Sein des Universums. Das andere überwiegende geistige Sein, also 95% wird über die Funktion der Seele wahrgenommen, wozu Inspiration (= Spirit und Ratio) und Intuition und Tiefen Meditation gehören.

In den fernöstlichen Weisheitsschulen z.B. Buddhismus und Hinduismus, wird auch angenommen, das unsere Welt nur ein Teil von einem großen Kosmos ist.

Somit ist es interessant zu Wissen, das wir nicht nur der biologischer Körper sind, welcher uns durch die wichtigen empirischen Sinne, damit wir die physische Welt erkennen können und sollen, sondern das diese Erkenntnis durch die Seele erkannt wird und damit diese Weltmatrix positiv verändern können. Das die Seele sozusagen der Korridor zum Geist ist.

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-anno 14/15.04.2021 bei Jupiter

Bild: Von Silanion – User:Bibi Saint-Pol, own work, 2007-02-08, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=1775137

Kosmos und Kabbala

Die Matrix des Universums ist den Menschen seit ihrer Inkarnation auf der Erde bekannt, da sie als Seele zuvor mit dem Geist-Universum verbunden waren. Auch seit dem die Menschen biologische Körper haben sind wir mit dem geistigen und kosmischen Universum verbunden.

Die empirischen Sinne, zeigen uns das physikalische Universum um dieses komplett zu durchlaufen um dann, wie aktuell wieder in höhere Dimensionen des Universums einzugehen und dort ohne Körper als Seele zu existieren.

In der Kabbala bzw. kabbalistische Mystik, die aus der ägyptischen Wissenschaft, griechischen Philosophie und jüdischen-/arabischen Kosmologie aufgebaut ist, deren Wissen aus früheren Hochkulturen entspringt, und das wiederum aus dem geistigen Bereich wo die Menschheit ohne Körper existierte, zeigt uns wie die Raum-Matrix des physikalischen Universums aufgebaut ist und wie der Mensch existiert und auch wieder aus der physikalischen Raum-Matrix in die geistigen Dimensionen steigt.

Ein großer Teil der kabbalistischen Mystik geht auf das Sepher Yetzirah zurück, das ca. 200 bis 600 nach Christus erschien. Dort wir der Aufbau der Welt metaphysisch in 32 Heiligen Bahnen beschrieben mit jeweils 10 Welten und den 22 Hebräischen Buchstaben.

Diese Symbolik wird als Raumwürfel beschrieben in dem der ganze Kosmos aufgebaut ist.

Cube of Space with Symbols of the Univerese

Später im Mittelalter wo das mystische Wissen aus Kosmologie und Geometrie aus verschiedenen Kulturen, wie der jüdischen und christlichen Mystik, arabischer Mathematik und Medizin, sowie griechischer Philosophie im 13. Jahrhundert in die spanischen Provinzen gelangte, verbanden die Mystiker das Wissen zu der Kabbala wie sie heute bekannt ist, mit dem Sephiroth Baum und den 22 Buchstaben als Verbindung. Dieser Baum stellt die symbolische Matrix des Universums und Menschen da.

Oben als erstes manifestierte sich der göttliche Geist in Kether der Krone, dieses Sein ist absolute Weisheit woraus sich Hokmah entwickelte, der Geist dachte an sich selbst und so schuf er Binah das rationale Denken. Aus Binah expandierte der Geist und entwickelte sich weiter, das ist Kesed. Der Geist Gottes begrenzte einen teil seiner Neuen Idee von sich selbst, dieses Phönomen wird in der Kabbala als Gewurah beschrieben, vereinigt sich jedoch mit allen seinen Attributen zu einer Harmonie, die Sephirah Tiphereth. Aus Tiphereth geht die Kreativität des neuen Kosmos für Raum-Gestaltung heraus, welches die Sephirah Netzach symbolisiert, in Hod manifestiert sich die Wahrnehmung der Schöpfung zum Wesen und bildetet das Fundament Yesod. Alles zusammen als irdische Materie in Malkuth, wir dort aufgelöst und zum Geist in Da’ath.

Das sind die 10 Sephiroth welches der göttliche Geist als sich selbst manifestierte:

  • Kether (Krone)
  • Hokmah (Weisheit)
  • Binah (Ratio)
  • Kesed (Expansion/Gnade)
  • Gewurah (Gesetz)
  • Tiphereth (Harmonie)
  • Netzach (Kreativität)
  • Hod (Wesen)
  • Yesod (Fundament)
  • Malkuth (Materie)

Aus diesen Welten formiert sich das ganze Universum in dem wir Menschen aktuell als biologische Formen bzw. inkarnierte Seelen existieren.

Seit einigen Jahren hat sich die Raum-Matrix kosmologisch verändert, dieses Ereignis geht auf Hokmah und Kesed zurück, die Menschheit wird nun erleuchtet und geht in einen höheren geistigen Zustand ein, Malkuth wird damit überwunden und Religion und Wissenschaft werden zu einem geistigen Neutrum als Segen für die Menschheit. Den aus dem Geist Gottes fließt alles hervor und auch wieder zurück zum Geist.

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-anno 6.04.2021 bei Jupiter

Zeichnung bei Jupiter

Warum der reduktionistische Naturalismus unmöglich richtig sein kann: Ein Beitrag von Jens Halfwassen

In der Öffentlichkeit weitverbreitet ist ein sogenanntes „wissenschaftliches Weltbild“, das sich auf naturwissenschaftliche Erkenntnisse beruft, in Wirklichkeit aber pseudo-wissenschaftlich ist. Dieses Weltbild vertritt einen reduktionistischen Naturalismus. Darunter versteht man die Überzeugung, die uns lebensweltlich vertraute Wirklichkeiten wie Geist und Seele, Bewusstsein und Subjektivität als abgeleitet von anderen und vermeintlich ursprünglicheren, nämlich naturalen Ebenen der Wirklichkeit betrachtet.

Öffentlich stark diskutiert wird gegenwärtig vor allem die „Naturalisierung des Geistes“: Geist und Seele, Bewusstsein und Subjektivität sollen danach Epiphänomene unseres physiologischen Apparats, speziell des Gehirns und des Nervensystems sein. Verbunden ist damit der programmatische Anspruch, Entstehung und Struktur des Geistigen und Seelischen aus der naturwissenschaftlichen Erforschung unseres Nervensystems und unseres Gehirns, also aus der Biologie erklären zu können. Propagandisten dieser Naturalisierung des Geistes sind in Deutschland die Gehirnforscher Wolf Singer, Gerhard Roth und Manfred Spitzer, die es als materialistische Popular philosophen zu großer Bekanntheit gebracht haben. Der Naturalismus führt aber nicht nur Geistiges und Seelisches auf Biologisches zurück, sondern Biologisches wird weiter auf Chemisches zurückgeführt und Chemisches auf Physikalisches.


Die letzte und fundamentale Ebene der Wirklichkeit bilden für das „wissenschaftliche Weltbild“ des Naturalismus also die Elementarteilchen der Physik. Aus deren Eigenschaften und aus den Naturgesetzen, die aus deren Verhalten abgeleitet werden, sollen alle anderen Ebenen der Wirklichkeit erklärbar sein.


Für den Naturalismus ist die Welt eine Welt physikalischer Objekte und ihrer Bewegungen, aus denen sich die Evolution des Lebens ergeben soll und daraus wiederum die Entstehung von Intelligenz und Bewusstsein. Dieses Erklärungsprogramm ist bisher allerdings nicht mehr als ein unerfülltes Versprechen. Bisher ist es nicht
im Ansatz gelungen, die Entstehung des Lebens aus der Physik und Chemie der Elementarteilchen zu erklären, noch die Entstehung des Bewusstseins aus der biologischen Evolution. Dass beides gar nicht gelingen kann – dass also der reduktionistische Naturalismus eine theoretisch nicht haltbare Position vertritt – dafür gibt es eine ganze Reihe von Gründen. Gegen den Naturalismus sprechen einerseits philosophische Gründe, die wir schon bei Platon und Aristoteles, bei Plotin und Descartes, bei Kant und Fichte finden und die jedem Kenner der Philosophiegeschichte geläufig sind.

Gegen den Naturalismus sprechen aber auch naturwissenschaftliche Gründe, und zwar insbesondere Einsichten der
Quantenphysik, also Erkenntnisse über genau jene Elementarteilchen, die für den
Naturalismus die grundlegende und alles andere tragende Ebene der Wirklichkeit
bilden. Welche Tragweite und Bedeutung diese Einsichten haben, das ist mir in
meinem Jahr am Marsilius-Kolleg deutlich geworden, im ungemein anregenden
Dialog mit meinem Kooperationspartner Manfred Salmhofer (Theoretische Physik). Beworben hatten wir uns mit zwei aufeinander abgestimmten Forschungsprojekten, von denen das eine dem Zusammenhang von „Materie, Bestimmtheit
und Freiheit“ (Halfwassen) nachgehen wollte, und das andere dem damit verknüpften Problem von „Freiheit und Determinismus“ (Salmhofer).

Ausgangspunkt meines Teilprojekts war das wissenschaftsgeschichtliche Faktum, dass der Determinismus der klassischen modernen Naturwissenschaft, also die Überzeugung, dass die Natur ein durchgängig und lückenlos determiniertes Ganzes ist, in dem es keine Freiheit und keine Spontaneität gibt, historisch durch
die Rezeption des Stoizismus entstanden ist, einer im hellenistischen Zeitalter
(3.-1. Jh. v. Chr.) entstandenen materialistischen Philosophie, die vom 16. bis
zum 18. Jahrhundert eine Renaissance erlebte und die moderne Naturwissenschaft von Galilei bis Newton stark beeinflusste.

Philosophisch ist der stoische Materialismus allerdings höchst unbefriedigend;
er wurde schon in der Antike von dem Platoniker Plotin (204-270 n. Chr.) und dem
Aristoteliker Alexander von Aphrodisias (um 200 n. Chr.) kritisiert. Ein zentraler
Kritikpunkt war, dass die Stoiker über keinen hinreichend differenzierten Begriff
der Materie verfügen, sondern Materie einfach mit Körperlichkeit gleichsetzen.
Den philosophisch avanciertesten Materiebegriff haben Platon und Aristoteles
entwickelt, die beiden Gründerväter der europäischen Metaphysik. Materie ist
ihnen zufolge nicht gleichbedeutend mit Körperlichkeit, sondern fundamentaler
das Prinzip der Bestimmbarkeit, der „Aufnahmeort“ aller Bestimmungen, das
„Worin des Werdens“, wie Platon es nannte, das aller Körperlichkeit zugrunde
liegt.

Denn alle konkreten Körper, auch die Elementarteilchen, sind kein Letztes und Einfachstes, sondern können weiter analysiert werden in ihre formalen Bestimmungen (wie die Raumdimensionen Linie, Fläche, Körper sowie Gewicht,
Bewegung usw.) einerseits und andererseits dasjenige, in dem sich diese Bestimmungen realisieren: Das ist die Materie. Als das Worin, in dem sich sämtliche Bestimmungen realisieren können, kann die Materie aber selber nichts Bestimmtes mehr sein, sondern sie ist als solche völlig bestimmungslos und strukturlos, „außerhalb aller Formbestimmtheit“ (Platon), um genau aufgrund dieser vollständigen Unbestimmtheit jedwede Bestimmtheit aufnehmen und realisieren zu können.

Die Materie ist also kein konkretes stoffliches Ding, auf das man „stoßen“
kann, sondern ein ontologisches Prinzip, das nur im Denken erschlossen werden
kann, und zwar in einem Denken, das die Paradoxie nicht scheut, weil sich absolute Unbestimmtheit, die jedes Beliebige und auch das Gegenteil davon werden kann, nur in paradoxer Form denken lässt.

In die Kooperation mit Manfred Salmhofer ging ich mit dem Gedanken, dass
dieser klassische Materiebegriff zur modernen Quantenphysik mit ihren Unbestimmtheitsphänomenen konzeptuell viel besser passt als die stoische und frühneuzeitliche Gleichsetzung von Materie mit Körperlichkeit. Schon Werner Heisenberg und Carl-Friedrich von Weizsäcker hatten sich auf diesen Materiebegriff bezogen
und in Platons Timaios, wo er erstmals dargelegt wird, und zwar im Zusammenhang mit dem Programm einer mathematisierten Physik, Vorwegnahmen oder Vorahnungen quantenphysikalischer Einsichten gefunden. Dieser Materiebegriff schließt aber einen reduktiven Naturalismus des oben skizzierten Typs aus.

Denn wenn Materie das Prinzip der Unbestimmtheit ist, das aller geformten und bestimmten Natur zugrunde liegt, dann folgt daraus auch, dass sie die Bestimmungen, die sie aufnimmt und realisiert, nicht aus ihr selbst hervorbringen kann, sondern dass sie ihr „von außen“ gegeben werden müssen – „Selbstorganisation“ der Materie
ist dann kein haltbarer Gedanke, weil die Materie nichts „von sich aus“ ist. Weiter
folgt daraus, dass alles, was durch Materie mit-konstituiert ist, also die gesamte
Natur von den Elementarteilchen bis zu den komplexesten Organismen, einen
konstitutiven Anteil relativer Unbestimmtheit in sich enthält, der niemals restlos
in Bestimmtheit übergehen kann. Also ist die Natur und jedes einzelne Naturwesen kein lückenlos determiniertes Ganzes wie im stoischen Materialismus, sondern relative Unbestimmtheit, damit auch weitere Bestimmbarkeit: Plastizität ist für die Natur im ganzen wie im einzelnen charakteristisch.

Was den klassischen Materiebegriff und das mit ihm verbundene nicht-deterministische Naturverständnis heute so attraktiv macht, ist die gut gesicherte Erkenntnis der Quantenphysik, dass auf der elementarsten Ebene der Natur, im
Bereich der sub-atomaren Quanten, Unbestimmtheit herrscht. An diesen Befund
knüpfen sich zwei spannende Fragen, über die wir auch im Plenum unserer
Marsilius-Klasse intensiv diskutiert haben. Die eine Frage betrifft den Status dieser
Unbestimmtheit: Ist sie epistemisch (eine Unbestimmtheit unseres Wissens),
reichen also unsere Erkenntnisregistraturen bloß nicht aus, um eine in der Natur an sich vorhandene Bestimmtheit zu erfassen, oder ist sie ontologisch (eine Unbestimmtheit des Seins), ist sie also eine Eigenschaft (oder besser: Nicht-Eigenschaft) der Natur der Quanten selbst.

Naturalisten interpretieren die Unbestimmtheit im Quantenbereich epistemisch, andernfalls wäre ihr Naturalismus
unhaltbar. Der klassische Materiebegriff legt dagegen nahe, sie ontologisch zu
deuten. Manfred Salmhofer ist in allen Diskussionen mit großem Nachdruck
für die ontologische Deutung eingetreten, weil sie allein zum mathematischen
Befund passt, und er hat das an eindrucksvollen Beispielen wie Schrödingers
Katze vorgeführt.


Die ontologische Deutung der Unbestimmtheit macht aber die zweite Frage umso dringlicher: Wenn im Elementarbereich der Quanten Unbestimmtheit herrscht,
wie kommt dann die Bestimmtheit in die Natur? Denn in unserer Lebenswelt sind
die Dinge ja nicht unbestimmt „verschmiert“ wie Schrödingers Katze, die zugleich lebendig und tot (oder keines von beiden) ist, sondern erscheinen uns in fester Bestimmtheit. Die Antwort, welche die Quantenphysik nahelegt, lautet:
durch den Beobachter, also durch das Subjekt. Erst der Beobachter „entscheidet“, welche der beiden entgegengesetzten Bestimmungen, die an sich beide
gleich möglich sind, in dem beobachteten Objekt realisiert ist. Das Subjekt, der
Geist, bringt die Bestimmung in die Unbestimmtheit der Materie hinein und bestimmt diese dadurch zu einem so oder so bestimmten Objekt. Der große ungarische Mathematiker von Neumann, einer der Gründer der Quantenphysik,
schloss daraus, dass eben der Geist die letzte und eigentliche Realität sei, die
alles andere konstituiert.

Von Neumanns Konsequenz, die in der Physik allerdings kontrovers diskutiert wird, trifft sich mit einer alten Einsicht der Metaphysik: Für Platon ist der (göttliche) Geist der Schöpfer der Natur, nach Plotin projiziert unsere denkende Seele die Bestimmungen, die sie in sich hat, in die Bestimmungslosigkeit der Materie
hinein und produziert so die geformte Natur, und nach Fichte ist es die produktive Einbildungskraft, welche die erscheinende Welt erzeugt. Aber auch wer so weit nicht gehen will, wird nicht darum herum kommen, dass die Quantenphysik damit eine wesentliche philosophische Einsicht eingeholt hat, die in der Neuzeit
am wirkungsmächtigsten Kant formuliert hat: Objektivität wird durch Subjektivität
konstituiert, es gibt sie nicht „an sich“ – die Welt gibt es nicht ohne uns, wobei
„wir“ hier das denkende Ich meint, also nicht uns als empirische, verkörperte Personen. Wenn das so ist, dann ist es aber unmöglich, das Subjekt, den Geist, aus Objekten, also bspw. aus Naturvorgängen und Naturgesetzen, abzuleiten. Geist ist schlechterdings nicht naturalisierbar: Er kann kein Produkt der natürlichen Evolution sein, wenn es schon die elementarste Ebene der Natur ohne ihn gar nicht gibt. Darum kann der Naturalismus unmöglich richtig sein.

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-anno 5.04.2021 bei Jupiter

  • Text von Jens Halfwassen

Das kosmische Erwachen der Erde und das schmelzen der Gletscher…

Durch die globale Klima-Erwärmung fangen die Gletscher der großen Berge der Welt an zu schmelzen. Die großen Könige des alten Äons haben im Erwachen des neuen irdischen Bewusstseins nicht mehr den Einfluss, wie sie es noch im Fische-Zeitalter hatten.

Waren es wenige Eingeweihte die im Fische-Zeitalter welche das hermetische Wissen behüteten, diese Wissenden gaben den Königen im Fische-Zeitalter die Macht ihre Krone gen Himmel zu erheben bis zu den Wolken. Das Wissen hatten nur wenige und es war verborgen, wie die Bergspitzen vom Gletscher-Eis.

Durch die neue kosmische Geometrie des Bewusstseins und der Klima-Erwärmung schmelzen die alten Bergspitzen und Gletscher. Das alte Eis das seit Jahrtausenden den Berg beherrschte, schmilzt zu Wasser und fließt den Berg hinab ins Tal und vom Tal aus verdampft das Wasser und verteilt sich zu Wasserdampf über die ganze Erde.

Die Gletscher der Welt schmelzen, das alte Eis taut, die alten Weltenbilder schmelzen und fließen in das erwachte Bewusstsein der Seelen, wo es durch Erkenntnis neu-transformiert wird und gen Himmel steigt um das neue kosmische Bewusstsein auf der Erde zu manifestieren.

Die Gletscher schmelzen, dort wo festen Eis gewesen ist, wird nun der Berg Sichtbar und eine neue Vegetation kann sich aufbauen. Die Menschen erkennen sich selber und ihre Welt, es entsteht aus allen Religionen eine große kosmische Religion, die sich nicht als Religion sieht, die alten Religionen schmelzen und werden zu einem großen Ozean ohne Eiskanten/Dogmen und sind Wasser: „Und sein Geist schwebte über den Wassern“.

Die kosmische Geometrie verändert sich stets im panta-rhei, die Erde und ihre gesamten Seelen formieren sich neu. Der untere Kreis in der Materie ist überwunden und alles Sein überläuft sich in den nächsten höheren kosmischen Kreislauf, wo nun Spiritualität und Wissenschaft zu einer kosmischen Lehre verschmelzen, ohne dabei ihre Aufgabe zu verlieren, alte Konflikte und Gegensätze lösen sich auf und eine Harmonie wird langsam aber zusehends zwischen dem neuen Menschen, Tieren und Pflanzen aufbauen. Das ist ist die Umwandlung im panta-rhei des Kosmos, in dessen die Erde und Menschen ein Teil des Universums sind.

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-anno 2.04.2021 bei Jupiter

Ur-Wissenschaft/Bundeslade – Die Offenbarung des JOHANNES: Erläuterung der Verse 11-16 (Kommentare/Zeichnungen beim Autor)

Im Neuen Testament in der Offenbarung des Johannes wurden symbolisch Wirkung und Geometrie in der Zeit des Zeitenwechsels vom materiellen Sein zum mentalen kosmischen Sein auf der Erde beschrieben.

Die nachfolgenden Zitate entstammen aus den Unterlagen, die beim Unterlagen von Atlantis als von kosmischen Schöpfern an damalige Eingeweihte weitergeben wurde, und in der nachatlantischen Zeit nur für Hoch-Eingeweihte in das astral-kosmische Wissen vorerst bestimmt war, da die Zeit von 12.000 / 6000 vor Chr. bis in die heutige Moderne der unterste Kreis des kosmischen Kali-Yugas bestimmend war für die Menschheit, und die Menschheit mit ihrem Fleisch-Körper verbunden war, so dass sie das Ur-Wissen vorerst nicht verstehen konnte. Erst seit Ende des 20 Jahrhunderts ist die Menschheit wieder so weit, einen teil des kosmischen Wissens aufzunehmen und im neuen Wassermann-Zeitalter nach den Gesetzen des Universums zu existieren.

Die Unterlagen auch Bundeslade genannt wurden, wie oben beschrieben, nur von wenigen Eingeweihten in verschiedenen Kulturen auf dem Erd-Globus aufbewahrt, das Wissen floss auch symbolisch in die Bibel ein. Nach Christus gingen die Unterlagen an die Zisterzienser/Templer, in Südfrankreich auf dem künstlichen Mont-Chauve vergraben und im 20. Jahrhundert wieder-entdeckt von dort gingen die Unterlagen zum Vatikan/Templer und von da aus an 5 Menschen, welche die Aufgabe hatten das alte Wissen zum Zeitenwechsel mit den Errungenschaften der modernen Wissenschaft Auszulegen. Zudem wurde einiges an Wissen von den Schöpfern, an die Eingeweihten auf der Erde gesendet.

Lothar W. Göring war einer dieser Menschen, der in den 60er Jahren des 20 Jh. einen Teil der Unterlagen übergeben wurde. Die nachfolgenden Zitate entstammen den Unterlagen und Forschungen von der Bundeslade, das u.a. auch in der Bibel zu finden ist, die L.W.-Göring in seinem Buch: Das Vermächtnis von Atlantis, beschreibt.

Die Offenbarung des Johannes:

Das neue Jerusalem

21, 11 / 15:

11 die hatte die Herrlichkeit Gottes; ihr Licht war gleich dem alleredelsten Stein, einem Jaspis, klar wie Kristall;

12 sie hatte eine große und hohe Mauer und hatte zwölf Tore und auf den Toren zwölf Engel und Namen darauf geschrieben, nämlich die Namen der zwölf Stämme der Israeliten:

13 von Osten drei Tore, von Norden drei Tore, von Süden drei Tore von Westen drei Tore.

14 Und die Mauer der Stadt hatte zwölf Grundsteine und auf ihnen die zwölf Namen der zwölf Apostel des Lammes.

15 Und der mit mir redete, hatte einen Meßstab, ein goldenes Rohr, um die Stadt zu messen und ihre Tore und ihre Mauer.

Erläuterung Verse 11 / 15

Dieser Teil der Offenbarung beweist, dass die Botschaft unserer Schöpfer, die uns übermittelt wurden, das letzte Mal vor ca. 2000 Jahren den Erdenmenschen übermittelt wurde und als Offenbarung der Heiligen Schrift niedergeschrieben steht.

Die statische und dynamische geometrische Form des Kubus, in dem die Grundlage allen Seins enthalten ist und wirkt, ist in diesen Versen niedergeschrieben.

Auch wenn die Menschen der damaligen Zeit Symbole benutzten, um Erklärungen in das Wort zu fassen, die wir Menschen der heutigen Zeit sehr schwer verstehen, so ist durch die Grundlage, die uns in der Botschaft unserer Schöpfer und durch die Unterlagen übermittelt wurde, die Symbolik der Offenbarung und der Zeichen einfach und klar zu erkennen.

„Die 12 Tore und auf den Toren 12 Engel, auf denen die Namen der 12 Geschlechter Israels stehen sowie die 12 Gründe der Mauer der Stadt, auf denen die Namen der 12 Apostel stehen“ besitzen folgende symbolhafte Bedeutung.

Der Kubus in dem alles Sein abläuft, hat 6 Pyramiden in denen der Druck jeweils in 4 Ecken Verdichtungen erzeugt. 3 Pyramiden mit jeweils 4 verdichteten Eckpunkten, die zusammen 12 Eckpunkte ergeben, sind die 3 Pyramiden, die wirken und Druck abstrahlen. Es sind die 12 Eckpunkte, die symbolhaft als „12 Tore, die 12 Engel, die 12 Geschlechter, die 12 Gründe und die 12 Apostel“ bezeichnet werden.

16 Und die Stadt liegt viereckig; Und ihre Länge ist so groß als die Breite, und ER maß die Stadt mit dem Rohr auf zwölftausend Feld Wegs. Die Länge und die Breite und die Höhe der Stadt sind gleich

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Kosmische Geometrie:

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Wirkung der Doppel-Pyramiden:

Die geometrischen Seiten im Kubus/ im NT „jeweils als 3 Tore der jeweiligen Himmelsrichtungen“ beschrieben:

3 Tore von Osten:

Drei Tore von Norden:

Drei Tore von Süden:

Drei Tore von Westen:

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-anno 29.03.2021 bei Jupiter, Zeichnungen bei Jupiter

Zitate:

  • Bibel
  • Lothar W.- Göring – Das Vermächtnis von Atlantis

Das EINE ursachenlose Sein und Natursein im Neuplatonismus

Der tiefen-mystische Plotin, welcher die kosmischen ebenen die Platon und und die Antike im Geistfeld erblicken konnten, erweiterte seinen Blick in die Tiefen des Meta-Cosmos.

Unsere Welt, die wir Menschen zur zeit noch mit den empirischen Sinnen erkennen können, aber die Erblicke der Rationalität nur ermöglicht werden, durch das Sehen der Seele im Kosmos.

Die menschliche Seele ist ein Teil vom ewigen Geist, der Körper ist verkörperter Geist. Die Atome und Moleküle die wiederum aus Elementar-Teilchen bestehen sind formbedingte Substanzen, in welcher der Geist sich selber zu sich selbst formt und seine von sich zu sich geordnete Welt erschafft.

Das EINE wie Plotin es nennt, ist nicht im dualistischen Sinne „Jenseits von Allem“ zu verstehen, sondern „Jenseits vom Jenseits“ was wiederum das EINE in Allem ist. Also haben wir es im Neuplatonismus nicht mit einem dualistischen Logistikon zu tun, wie etwa in einigen frühen gnostischen Strömungen, welche aber Elemente der plotinischen Lehre aufnahmen, so ist das EINE, was später einige Mystiker als das URSACHENLOSE bezeichnen oder in der Kabbala als AIN-SOPH, sich selbst Materie und Geist, doch das EINE im EINEN ist noch geist-innenlos-er als das Geist-Sein sich selbst wahrnimmt. Das Geist-Sein ist das ewige Licht, welches ein unsichtbares Lichtsein ist. Das ewige Licht ist wie alles auch im EINEN, das formbare Sein, welches auch als teil vom EINEN existiert, löst sich als teil vom Einen wieder vom formbaren-materiellen Zustand zum formlosen auf und ist Geist-Sein.

Plotin versteht den Begriff der geeinigten Zweiheit, welches das formbare Sein und Geistsein als eine Entität umfasst und auflöst. Das formbare Sein ist Ausdruck vom ewigen EINEN wie es von sich selbst etwas aus sich erschaffen kann und sich wieder auflöst.

Das materielle-formbare Sein, welches bei Platon als Demiurg bezeichnet wird und in der tiefen-mystischen Merkaba als 26 JHWH zu verstehen ist, ist eine Privation des Geistsein und hat einen imaginären Zeitlauf den ich als Eigenschaft oder Aspekt bezeichne. In dieser Eigenschaft ist das Universum mit seinen Schwingungen und Farben bis zum als Raum im Geist zu verstehen.

Im Raum selbst sind Richtungen von 6 Raumseiten zu sehen, Oben-Unten, Norden-Süden und Osten-Westen. Das untere Sein ist die Verkörperung vom Geistsein als seine Eigenschaft. Die Seelen welche als Identitale der Eigenschaft selbst sind, sehen die Dinge verschieden in der Materie, weshalb hier eine Polarität entstehet die eine Dualität zur Illusion hat. In dieser Illusion entsteht für die in Fleisch-Materie inkarnierten Seelen eine Suche von den dualen Illusionen zur Ganzheit der Eigenschaft welche das Universum ist, um die dualen Illusionen welche die Seelen täuscht und damit duale Sichtweise erschafft, zu Überwinden. Das Un-Schöne/hässliche was in der Dualität erscheint, wird im hin-ordnen vom formbaren- zum Geistsein von allen Seelen überwunden und löst damit vollständig auf. Das ist die Auflösung des ganzen Universums was als Eigenschaft im Geistsein existiert. Die geeinigte Zweiheit verschmilzt zu einem Sein, das Geistsein bzw. das Lichtsein. Damit erlischt das rationale zu einem Non-Wissen. Wenn das Universum selbst wieder Geist wird, vergeht das formbare/informierbare und Wissen zu einem Nicht-denkendem Wissen ein NON-Wissen. Das dann als Erfüllung von Allem für uns jetzt zu verstehen ist. Es ist der Weg des ganzen Universums des Menschen, der Sterne und Tiere und Pflanzen. Alles wird wieder als Eigenschaft zum Geistsein. Das Geistsein ist Immanent im EINEN.

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-anno 29.03.2021 bei Jupiter

Zeichnung bei Jupiter

Warum gab es in den letzten Jahrhunderten oft eine materielle Sicht der Dinge und wieso wir erst seit einigen Jahren spirituelle Erneuerungen im Geist-Denken erleben

Nach dem besonders die europäische Kultur nach dem religiös-dogmatischen Mittelalter, im Übergangsbereich der Renaissance ca. 15-17. Jh. und dann im 18. Jahrhundert in fast allen Bereichen der sinnlichen Ordnung zunehmend eine materielle Sicht der Dinge an die damalige Tages-Ordnung kam, sieht man auch in Kunst und Kultur.

Das industrielle Zeitalter und die Moderne folgten dem philosophisch-wissenschaftlichen Forschungsbereich vom 18. bis zum 20. Jahrhundert, viele neue Entdeckungen im Bereich der materiellen Dinge wurden gemacht. Das Leben wurden an vielen Stellen nun leichter. Das religiöse denken verschwand meist im dogmatischen Denken der r.-kath. Kirche, in der Romantik/Idealismus oder es bildeten sich einige esoterische Bünde, welche aber nur im inneren von wirklich Wissenden geleitet wurden, die teilweise aber auch das materielle Denken im Bereich der Philosophie und Wissenschaft förderten, da die Menschheit nun im materiellen Bereich ihre Erfahrungen und Erfindungen suchen sollte.

Das materielle-atheistische Denken, das auf einer naturalistischen Grundlage dann vor allem die Industrie-Länder bis zum Ende des 20. Jahrhunderts beherrschte, wirkte sich in allen Seins-Bereichen der Menschen aus. In den Bereichen der Kultur und Bildung, aber in der Medizin und dem sozialen Verständnis von Natur und Mensch. Auf der materillen und naturalistischen Grundlage, wurde dem Menschen gelehrt, das der einzige Sinn des Lebens darin besteht, materielle Dinge anzusammeln, da er nur aus Materie besteht und mit dem Tod alles vorbei sei.

Eine naturalistisch-atheistische Sichtweise wirkte so in fast ganz Europa und auch Nordamerika, sowie zunehmend auch in anderen teilen der Welt.

Doch warum, fragten sich viele esoterisch- bzw. spirituell-denkende Menschen und natürlich auch viele dogmatisch-religiös-denken Menschen, konnte sich auch wenn die Suche innerhalb der Materie viele produktive Dinge erfand, doch danach noch in den Bereichen der Philosophie, Kultur und Wissenschaft halten ?

Diese Frage ist nur aus dem Einblick und Verständnis der tiefen-Mysterien zu beantworten.

In den letzten Jahrtausenden wurde die gesamte Menschheit in das untere Rad des materiellen Zeitalters integriert, aus dem kosmischen Wissen, welches nur über die Eingeweihten Baumeister weiter-gegeben wurde, verwandelte sich das Bewusstsein der Menschen soweit in das materielle Sein, das aus den kosmischen-geometrischen Energien, nur noch Götter und später Dämonen und Geister ect in kulturellen Vorstellungen übrig blieb. der kosmische Impuls von „Jesus Christus“, war nun eine erste Veränderung im unteren Kreis des Kali-Yuga, der Mensch konnte in der Mystik synkretistisch denken.

Doch nun seit 2012 geht die Menschheit in einen höheren zeitkreis ein, der zwar noch zum großen Rad des Kali-Yuga gehört, aber die untere verschleierte Sicht und stoffliche Seins-Ebene wird die Menschheit in den nächsten Jahren in allen Bereichen des Seins überwinden und in den höheren Schwingungs-Kreis eingehen, wir sehen jetzt die ersten Zeichen dieses neuen Äons. Die Wissenschaft denkt durch einige Protagonisten nun langsam wieder mehr in Richtung Metaphysik bzw. sieht auch in ihren älteren Denkweisen einen Geist und kann so nun mit neuem Bewusstsein ihren Grenzen erweitern.

Das Internet verbindet Menschen aus aller Welt, auch hier wirkt des neue Zeitalter. Die globalen Phänomene wie die Klima-Erwärmung und Covid-19 sind weitere Indizien das die Menschheit nun Global zusammen-rückt und sich besser erkennt und ihre kulturellen Grenzen überwindet und so ein neues Bewusstsein erschafft aus der inneren Geist-Seele.

Damit diese neue kosmisch-seelische Impuls in die Menschheit einwirken kann, mussten alte Denkweisen und Glaubensmuster aus dem Bewusstsein der Menschen gereinigt werden.

In der Mystik wird der materielle Körper mit dem unteren Gefäß symbolisiert. In der kabbalistischen Mystik wird dieses Gefäß „Malkuth“ genannt, was als Erde übersetzt werden kann.

Die Reinigung bzw. der Auflösung der alten Glaubensmuster war eine temporäre Erscheinung im Menschengeist, der sich in unsere Welt als Naturalismus/Atheismus heraus-kristallisierte. So waren Naturalismus/Atheismus in Wahrheit die Reinigung alter Glaubensmuster, damit jetzt neue kosmische Impulse über die Seele in die Menschen die Welt neu formiert. So wird die Menschheit zu neuen geistigen und gesunden Ufern rudern, auch wenn wir uns gerade im Übergang zum neuen Zeitalter befinden, sind die ersten geistigen Erneuerungen schon als Bewusstseins-form in der menschlichen Sprache erkennbar und im geistigen Erkenne von sich selbst, das die Welt aus Geist/Materie als Einheit zu verstehen sein wird.

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-anno 20.03.2021 bei Jupiter

Zeichnung bei Jupiter

Die 3 kosmischen Achsen: Ausrichtung der Seele und Energie (Die Überwindung der Zauber-Magie)

Alles was im Kosmos ist und wächst, geschieht über die 3 kosmische Grundachsen, welche 6 Ende und 1 Mittelpunkt haben. Auf der Erde welche die Menschheit gerade vom unteren Kali-Yuga Kreis in einen höheren Kreis steigt, hat sich nach dem Industriellen Zeitalter, in esoterischen Strömung zumeist die Zauber bzw. Werk-Magie als unverstandenes Mittel vom geistigen Impuls, oft etabliert.

Für einige Seelen, deren Gefäß noch nicht die Größe der universellen Seins empfängt, waren vom Mittelalter bis zum Ende des Industriellen Zeitalters für ihre spirituellen Intuitionen, oft die stark-reduzierte Theologie oder die halb-mystischen Lehren esoterischer Strömungen der Magnet ihrer geistigen Suche.

Nur wenige Eingeweihte in die kosmischen Mysterien wussten um die Wirkung von Geist/Materie, so wurde das alte Wissen gehütet, bis zum Jahr 2012, in dem nun das Wissen der Menschheit langsam durch ihre spirituelle und kosmische Reife, das Wissen zugänglich wird.

Deshalb blieben viele alte esoterische und magische Gebräuche während der letzten Jahrtausende, insbesondere seit dem Mittelalter meist nur unverstanden.

Magische Reliquien, Zauber-Utensilien und Zauberformeln dienten damit die Verbindung vom Mensch zur geistigen Welt herzustellen, doch da liegt schon das Nicht-erkennen. Der Mensch ist immer mit dem Geist verbunden, die Materie ist verkörperter Geist.

Auch heute gibt es noch einige esoterische Strömungen, welche noch nicht die Brücke der magischen und Zauber-Reliquien überwunden haben. Diese Menschen denken, das sie mit Formeln und Ritualen geistige Energien anzapfen können. Nun, es ist nicht so, das bei solchen Ritualen keine Energie zustanden kommt, doch alle Energien ordnen sich nach den 3 kosmischen Grundachsen. Bei der Magie oder Zauberei geschieht das zwar auch, aber da die Menschen ihren Geist auf das symbolische Werkzeug richten und nicht auf ihren Geistwillen, strömt die kosmische Kraft in den Gegenstand und von dort empfängt der Magier nur noch die Halbe kosmische gebündelte Energie. Mit dem Halbwissen und den irrtümlichen Vorstellung von Geist und Materie versucht der Magier diese Energie zu nutzen.

Es liegt aber nicht nur an dem Menschen selbst, sondern, wie oben schon beschrieben, an der kosmischen Evolution der gesamten Menschheit, die welche erst in den letzten Jahren, da die Erde auf einer Diagonale mit dem Galaktischen Zentrum liegt, eine Bewusstseins-Erweiterung durchmacht und so nun das tiefe mystische Wissen begreifen kann.

Die alten Vorstellung von Magie und Zauberei, sowie etliche Spiritisten und Esoteriker, gleich der halb-toten Theologie der Rö.-Kath. Kirche und dem Materialismus, können nun vollständig überarbeitet bzw. Überwunden werden, da die Menschheit in das neuen Zeitalter des Wassermann eingeht und ihm jetzt neue Wissen-Einblicke zur Verfügung stehen.

Wie funktioniert den nun das kosmische Sein, damit wir unsere Existenz/Leben und Gedanken so ordnen, das wir im Gleichgewicht/Harmonie schwingen und kaum bzw. keine Wünsche mehr offen sind ?

Wie schon beschrieben, besteht das kosmische Sein aus 3 Grundachsen:

  • Oben – Unten
  • Norden – Süden
  • Osten -Westen

Der Mittelpunkt der Welt ist jede Seele. Nach diesen 3 Grundachsen, ordnet sich die kosmische Energie. Das bedeutet:

  • Oben – Unten = Alles ist in Bewegung im Torus-Gleichgewicht (pantha-rhei)
  • Norden – Süden = (Ordne deine Gefühle und Gedanken-Bilder, reinige und lösche deinen Gedankenspeicher von alten Programmen)
  • Osten – Westen = (Bewege deine Sprache und dein Handeln so, das deine Emotion/Gedankenbilder für dich und für die Welt zum Erfolg führen am im kosmischen Kollektiv und im kosmischen Gleichgewicht schwingt)

In der jüdisch-christlichen Mystik werden diese 3 Achsen mit den 3 Buchstaben Aleph, Mem und Shin beschrieben.

Diese 3 Buchstaben ergeben zusammen einen Zahlenwert von 341. Das Aleph ist der Geist, das Mem ist das Wasser und Shin das Feuer. Im Geist formieren sich die 3 kosmischen Achsen, das Wasser ist des Geistes Gedanke (Quadrat/Kubus =4), im Feuer/Licht (1) entsteht die Welt und löst die Welt auch wieder auf, weil die Welt selbst Geist ist und wieder Geist-sein wird.

Wie entstehen unsere Gedankenbilder in der kosmischen Seele ?

Über die Energie ( 4 ) wird die Kraft in Gedankenbilder geformt ( Seele + ) die Intuition wird die gespeicherten Gedankenbilder ( Seele – ) dann löschen, so ist es vom Vorteil, negativen Nachrichten und Konsumdenken nicht zu viel Aufmerksamkeit zu schenken, da solche Bilder sich schnell im Gedankenspeicher sammeln und durch Resonanz andere negative Gedanken anziehen.

Der große kosmische Gedankenspeicher, das morphogenetische Feld, wird je nach Masse der Gedanken der Menschen so reguliert, wie der Mehrheit der Menschen denken.

Wenn die Menschen auf Menschen hören, die eine große Position in der Gesellschaft einnehmen, dann wird von den meisten Menschen, das Gedankenbild von solchen angeblich „großen Menschen“ übernommen, und bewirkt eine Kraft im kosmischen Gedankenspeicher, so das die Mehrheit der Gesellschaft nur die Gedanken der für ihn „großen Persönlichkeiten“ nachdenkt.

Würde die Mehrheit der Menschen nicht mehr auf die Worte der angeblich „großen Persönlichkeiten“ achten, sondern durch die Kraft des Denkens selbst die Gedanken und Intuitionen in der Welt bewirken, so würde sich der kosmische Gedankenspeicher umgehend verändern, und große Persönlichkeiten würde posthum ihre Macht verlieren, weil die von ihnen gedachten Bilder auf die Menschheit keine Wirkung mehr hätte.

Das heißt, die Menschen würden sich nicht mehr durch große Persönlichkeiten verführen lassen, ganz gleich wie toll und scheinbar vernünftig sich eine solche Rede der großen Persönlichkeiten anhören mag! Die Worte würden keine Kraft mehr unter den Menschen bewirken, welche nun die eigenen Gedankenbilder formen und sie durch Intuition in die richtige Richtung leiten.

Die magische Wirkung der Sprache aus Wörtern und Buchstaben

Das R wird durch alle 9 Punkte beeinflusst, das A durch eine Pyramide, das B durch 2 Punkte und das E durch 5 Punkte in der Doppel-Pyramide energetisch geleitet.

In der Magie z.B. ordnet man deshalb, für Menschen die schon die exoterische Symbolik nicht mehr anwenden, weil sie alles Visionär, energetisch und sprachlich handhaben, einige Sätze so zusammen und richtet die Buchstaben so aus, das sie sprachlich an Kraft-Orten so ausgesprochen werden, das diese Wörter und Sätze eine bestimmte Kraft bzw. Schwingung erzeugen.

Wird von einer Menschen-Gruppe an einem Kraftort, also da, wo die Diagonalen des kubischen Gitternetzes klein- oder großflächig Übereinander-Liegen, Gedanken-Bilder eingegeben oder Wörter und Sätze ( auch Gesanglich ) ausgesprochen, wird die Schwingung der Wörter, die aus den Kraftfeldern der Buchstaben gleich Pyramidenflächen zusammengesetzt sind, eine bestimmte Energie in eine Diagonale integriert, diese breitet sich dann über die anderen Diagonalen im kubischen Gitternetz-Feld ( morphogenetisches Feld ) aus und kann je nach dem, mit vielen Menschen, die karmisch-resonanz bedingt schwingen, damit in Verbunden werden.

Es sei denn, ein Mensch der selber mystisch, magisch oder spirituell agiert, und sein eigenes mit dem Kosmos verbundenes Kraftfeld/Aura aufbaut, der wird energetisch abgeriegelt sein. Und geht nicht karmisch-resonanz bedingt damit in Verbindung.

Hier beachtet der Mystiker, Magier oder Suchende Adept, die 3 Grundachsen bzw. die Gesetze der Hermetik:

-Schwingung

-Rhythmus

-Kausalität

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Der Gedankenspeicher der Seele wird frei von de zuvor gespeicherten Gedankenbilder, diese Bilder werden nicht mehr in die materielle bzw. als die materielle Welt erscheinen, sondern im kosmischen Sein nur absoluten Energie umwandelt. Der Seele erreicht im tiefen-Beten die Löschung ihres Gedankenspeichers. Wenn der Gedankenspeicher nicht mehr gefüllt ist, so inkarniert die Seele auch nicht mehr in einen biologischen Körper, sondern befindet sich von da an, in der geistigen Astral- oder noch höheren Geistwelt.

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-anno 14.03.2021 bei Jupiter

  • Zeichnung bei Jupiter

Symbolkunde: 2.Teil – Das Mysterium von Sonne und Mond sowie das menschliche Gehirn

KosmosArchitektur

Sonne und Mond spielen seit je her eine zentrale Rolle sowohl in seinem mystischen Aspekt, wie auch im naturwissenschaftlichen Spektrum.

Inhalt:

  • Sonne und Mond aus mystischer Sicht
  • Die Aspekte von Sonne und Mond
  • Das menschliche Gehirn
  • Geistwesen

Sonne und Mond aus mystischer Sicht

Die tiefen-mystische Schau der Himmelkörper Sonne und Mond hat schon die antiken Kulturen bewegt. Die Ägypter sahen in der Sonne den Sonnen-Gott RA, der mit seinen Sonnen-Barke am Himmelszelt entlang fuhr.

Doch die beiden Himmelskörper sind weit aus tiefere kosmische Interpretationen, sondern sind gleichzeitig ein Symbol der himmlischen Ordnung, die auch im Menschen/Seele wieder-zu-finden ist.

Das ist natürlich eine Sichtweise, die selbst für den gewöhnlichen Esoteriker und Magier nicht auf den ersten Moment zu verstehen ist.

Doch der Mystiker erblick in dieser Schau die Ordnung des Seins.

Die Sonne:

Die Sonne repräsentiert den Tag auf der Erde und ist für das Wachstum und Expansion und Licht verantwortlich…

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Heilige Mysterien: Die Überwindung von Naturalismus und Religion

KosmosArchitektur

Die Welt der Mystik und Spiritualität ist noch größer als das Universum, es gibt viele Strömungen und auch Wege sobald die Seele gereift ist die göttliche Erkenntnis mit dem inneren Auge stufenweise zu erblicken.

Doch meistens ist es so, das zu „Anfang“ des Weges unterschiedliche Sichtweisen dem suchenden Menschen entgegenlaufen.

Einerseits wird der Mensch kritischer und skeptischer, andererseits erglimmt in ihm das Feuer der äußeren mystischen Phänomene. So gesehen, sind es zwei scheinbare Wege, die aber nicht voneinander getrennt sind, aber vom Menschen durchaus getrennt Wahrgenommen werden.

Der eine Weg geht in die Richtung Spiritualität, Religion und Esoterik, der andere Weg scheint in die Richtung heidnische Kulte, Magie und Alchemie zu gehen. Beide Wege werden aber von einem mittleren Weg bestimmt und können jeweils die Attribute tauschen, das heißt Magie/Alchemie können auch auf der rechten Säule erlernt werden, sowie Spiritualität auf der linken Säule, das liegt aber an der kosmischen…

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